
Meine Reise begann in La Paz, wo ich Clarissa, eine andere Freiwillige, besuchte. Dieses Bild zeigt die Art, wie ihre Gastfamilie das Wasser "saeubert": Man stellt es in die Sonne. Kann sein, dass das funktioniert in der prallen La Paz-Sonne.

Clarissa zeigte mir die Stadt, sie ist ein sehr guter Fuehrer. Hier irgendein wichtiger Platz, im Hintergrund ein wichtiges Gebaeude.

Die ersten Tage wanderten wir in den La Paz-nahen Bergen


In den kleinen Doerfern gibt es viel Werbung fuer die Bildungsreform

Wir sahen ein SIMS-Haus

Nach ein paar Tagen fuhren wir in die Yungas, eine etwas niedrigere Bergregion.

Unser zwei Tage Trecking fuehrte uns zu einer Lagune, die man leider wegen zu viel Nebel nicht sah. Hier eine Bruecke, auf ihr ich.

Schaut, was ich alles tragen musste


Unser Guide und seine Frau

So sehen die Argentinier aus (vorne Clarissa). Argentinier trifft man in jedem billigen Hostel in Massen.

In Argentinien isst man viel Fleisch und man wollte mich vom Vegetarierdasein abbringen.

Tagsueber kann man mit ihnen Mate trinken, abends Fernet. Das ist ein seltsames alkoholisches Getraenk, das wie Echinacea schmeckt.

Ein argentiniesches Hobby ist es, komische Fotos zu machen.

Clarissa wurde oft krank und wir versuchten alles Moegliche sie zu kurieren. Hier die Gesichtswaermung nach dem Koka-Inhalieren

und hier verliere ich im Schach

Dann gingen wir nach Copacobana, ein Pilgerort am Titicacasee. Hier lassen die Leute alles Moegliche segnen, zum Beispiel ihre Autos.

Im Hintergrund sieht man hier die beruehmte Kirche, vorne Clarissa und Argentinier

Der Titicacasee wurde von den INkas frueher ganz schoen verehrt


MIt dem Boot fuhren wir zur Isla del Sol (Sonneninsel), wo laut Inkas die Sonne wohnt

Das ist auch verstaendlich, auf der Insel ist es SO HELL

Ein Inselbewohner chauffiert sein Schaf


"Was einst unser war, wird wieder unser sein" sagt dieses Denkmal und bezieht sich auf das Meer, das von den Chilenen "geklaut" wurde. Man kann einen Bolivianer sehen, der einen Chilenen abmetzelt, auf der anderen Seite, wie Bolivien Chile mit seinen Kampfflugzeugen besiegt

Als wir aus Copacobana zurueckkamen, fuerchteten wir, Floehe zu haben. Wuschen deshalb alles mit Teebaumoel und stellten Wasserwannen mit Kerzen in die Zimmer.

In Potosí besuchten wir die Minen. Dort arbeiten die Menschen wie im Mittelalter, ganz schoen traurig.


Sie glauben auch mittelalterlich. Das ist beispielsweise der Teufel und wer ihm nicht regelmaessig Zigaretten, Alkohol und Koka opfert wird kein Glueck im Bergwerk haben. Bei der EZ hab ich auch was ueber das Bergwerk geschrieben, das kann man bei http://weblog.ez-online.de/ lesen, heisst "Stadt des Silbers"

Bei Potosí gibt es eine Lagune, die 30 Grad warm ist. Ganz schoen gut, denn Potosí liegt auf ueber 5000 Metern und ist dementsprechen kalt
